Freitag, 21. Juli 2017

Dieser Moment ...


Ein Foto, keine Worte, ein Moment der Woche eingefangen.
Ein einfacher oder besonderer Moment, den ich festhalten, genießen und erinnern will.


Donnerstag, 20. Juli 2017

Einfache Boote bauen

Das Schuljahr geht mit großen Schritten dem Ende entgegen. 

Gestern hatte ich meinen letzten Jugendbegleiterkurs für dieses Schuljahr. Bei über 30°C war eigentlich nur Abkühlung im See angesagt. Wäre schön gewesen, aber ohne Badeerlaubnis der Eltern wollte ich da lieber nichts riskieren.  

In der ersten Stunde saßen wir in einem kühlen Kellerraum der Schule und ich ließ die Kids werkeln. Aus den bereitgestellten Materialien (Korken, kleine schmale Holzstücke, Rinde, Zahnstocher, dünner Draht und Stoffreste) entstanden ganz unterschiedliche kleine Boote.

Damit ging es dann anschließend an ein kleines kurviges Bächlein hier im Ort, das durch seine Hanglage eine schöne Strömung hat und damit ideale Vorraussetzungen für unsere Boote bot. Außerdem fließt es unter hohen Bäumen, die wunderbar Schatten spendeten. Da ließ es sich aushalten. 

Die Boote wurden zu Wasser gelassen und ausgiebig getestet. Manche hatten sogar eine Schnur zum Festhalten. Schnell fanden sich Kinder, die versuchten, mit herumliegenden Stöcken und Moos einen Damm zu bauen, um die Boote am Ende, bevor das Bächlein unter der Straße durch einen Abfluss verschwindet, aufzuhalten. 
Alle hatten Spaß. Und weil es der letzte Treffen vor den Ferien war, bekam am Ende dann jedes Kind noch ein Eis. 


Dienstag, 18. Juli 2017

Johannisbeerkuchen mit Schmandcreme

Vor kurzem haben wir ein neues Rezept ausprobiert, das ich auf der Suche nach Bräuchen zum Johanni-Fest entdeckt hatte. Das Rezept stammt von dort und da der Kuchen einfach genial lecker ist, möchte ich das Rezept gerne hier teilen. 
Dadurch, dass die Schmandcreme gleich mitgebacken wird, weicht der Kuchen nach dem Belegen auch nicht durch.



Zutaten:

für den Teig:
200 g Mehl, 100 g Puderzucker, 100 g Butter, 1 Ei

für die Füllung:
50 g Butter, 150 g Zucker, 1 EL Vanillezucker, 2 Eier, 250 g Schmand, 1 Pck. Vanillepuddingpulver

für den Belag:
400 g Johannisbeeren (oder Jostabeeren oder Himmbeeren), 2 Päck. Tortenguss klar oder rot, 500 ml Johannisbeernektar


Und so geht`s:

Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig herstellen. ⅔ des Teiges für den Boden einer gefetteten Springform (28 cm Ø) verwenden. Aus dem restlichen Mürbeteig eine Rolle formen und glatt drücken. Diesen als Rand an die Form drücken und in der Form 30 Min. kühl stellen.

Für die Füllung die Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Eier, Schmand und Puddingpulver unterrühren. Die Masse auf den Teig gießen und im vorgeheizten Ofen bei 190°C (170°C Umluft) etwa 45 Min. backen.

Die Johannisbeeren waschen, gut abtropfen lassen und von den Rispen zupfen. Auf dem abgekühlten Kuchen verteilen.

Aus Tortenguss und Nektar nach Anleitung einen Guss zubereiten und die Beeren damit überziehen.

Lasst es euch schmecken!






Montag, 17. Juli 2017

Sommerwochenende

Wir starten ins Wochenende am Freitag Nachmittag mit dem großen Sommerfest der Grundschule des kleinen Bruders.

Ich bin mit dem kleinen Bruder schon um 14:30Uhr in der großen Turnhalle und helfe beim Aufstellen von langen Tischreihen und der Bestuhlung. Wie im letzten Jahr ist der Elternbeirat für den Tischschmuck zuständig, wir haben wieder Rosenblüten von der Insel Mainau bekommen, die wir wie ein Tischband über die Tische streuen.
 
Um 16Uhr beginnt das Fest mit den Aufführungen der einzelnen Klassen. Und der Schulchor singt "Hans im Glück", dazu wird ein Menschen-Schattenspiel aufgeführt. Sehr schön! Zwischendurch stößt der Liebste und die große Tochter zu uns dazu.
 
Dann gibt es erstmal Dankesworte und kleine Geschenke werden verteilt, anschließend wird das Bufett eröffnet. Die Familien haben alle etwas Leckeres für ein schönes buntes Bufett mitgebracht, für die Kinder gibt es außerdem vom Förderverein gesponserte Würstchen und Getränke stehen bereit. 

Während wir Erwachsenen uns nett unterhalten, werden für die Kinder draußen Spiele angeboten. Was ein Glück, das es diesmal nicht heiß ist, zwischendurch geht sogar ein Gewitterschauer nieder. 

Vom Schulgarten werden wieder von den Kindern gewerkelte nette Sachen zum Verkauf angeboten, Kräutersalz, Erdbeermarmelade, Spitzwegerichsalbe, Schmunzelschilder, Duftkräuterbündel, und Gartendeko aus Treibholz. Und es gibt einen Stand des Fördervereins und die Fotomappen des Schulfotografen werden angeboten.

Dann startet ein zweiter Teil mit Aufführungen. Die Klasse des kleinen Bruders zeigt, in Anlehnung an ihren diesjährigen Schlimmunterricht, einen Schwimmbadtanz. Am Ende wird die vierte Klasse mit einem besonderen Lied von allen verabschiedet.

Ich helfe abends noch beim Abbau und Aufräumen und bin dann ziemlich müde.



































 
Samstags ist es noch etwas kühl und damit ein prima Tag um im Garten zu arbeiten. Wir mähen und schneiden die Ligusterhecke zum Nachbar und die langen Triebe am Weidenhaus. 
Zum Kaffee holt uns die Tochter (ja, sie darf nun Autofahren!:-) mit dem Liebsten Kuchen vom Fuchshof. 
Später jäten wir noch zusammen das Unkraut auf dem Dachgärtchen.





































Sonntags nach einem späten Frühstück bringt der Liebste mir noch Verschiedenes an. Endlich haben wir eine Hausnummer, es ist eine schlichte Holzzahl, die ich mir über einen Shop bei Dawanda habe anfertigen lassen. Und in der Küche hängen nun eine Pinnwand und ein Wochenplaner. 

Zum Kaffee pflücke ich Johannis- und Jostabeeren im Garten und bereite ein schnelles Beerencrumble zu.
Nachmittags radle ich mit dem kleinen Bruder durch den Wald zum Dingelsdofer Ried. Wir genießen die traumhafte Ruhe und Abgeschiedenheit dort und beobachten Enten und Libellen. Zum ersten Mal sehen wir Feuerlibellen.

Zurück zuhause probieren wir ein neues Rezept und backen uns eine feine Lachs-Gemüse-Quiche zum Abendessen.











Feuerlibelle
































































Freitag, 14. Juli 2017

Dieser Moment...


Ein Foto, keine Worte, ein Moment der Woche eingefangen.
Ein einfacher oder besonderer Moment, den ich festhalten, genießen und erinnern will. 

Donnerstag, 13. Juli 2017

12 von 12 im Juli

Ups, schon wieder ist der 12, ich kann kaum fassen, dass seit unserm Urlaub am Mittelmeer bereits schon wieder ein ganzer Monat vergangen ist. 
Im Juni habe ich urlaubsbedingt leider nicht mitgemacht, aber heute bin ich wieder dabei und zeige hier am Blog 12 Bilder von meinem Alltag. Alle TeilnehmerInnen sind wie immer bei Caro versammelt.

Morgens ist es noch etwas bewölkt, aber zum Mittag wird es sonnig mit 25°C und einem angenehmen Wind, mein absolutes Lieblingswetter.

Um 10 Uhr trinke es den ersten Café bei meiner Frisöse. Blonde Strähnchen, schneiden und föhnen, nach genau zwei Stunden ist mein Sommerhaarschnitt fertig.




























   
Ich fahre dann weiter in die Konstanzer Innenstadt und drehe drei Runden über den Stephansplatz, bis ich einen Platz ergattere. Es ist Urlaubszeit und Parkplätze sind Mangelware.





























 
Ich hetzte ins DEPOT, denn ich will Geschenkanhänger und Band kaufen. Und irgendwie springt mir auch etwas Nettes für uns in den Korb:-)




























 
Auf dem Weg nach Hause ärgere ich mich zum wiederholten Mal über die Sperrung der Laube stadtauswärts. Wie kann man in der Haupturlaubszeit solche Großbaustellen beginnen? Ich nehme eine Schleichweg, muss aber vor dem einen Gymnasium auf Schulbusse warten. 
Aha, der kleine Bruder ist schon zurück, im Hausflur sieht es dann so aus:



Die große Tochter hat ihm bereits etwas zu Essen gemacht. Er schaut seine geliebte Sendung mit der Maus und fährt dann mit dem Rad zur Hausaufgabenbetreuung.
Ich peppe mir einen Rest Couscous-Salat auf und esse ihn auf der Terrasse.




























    
Im Garten summt, surrt und flattert es überall, denn gerade blühen Kugeldisteln, Lavendel und Schmetterlingsflieder, die alle wahre Insektenmagnete sind.
  


  
Die Hausarbeit kann warten, ich gehe bei dem tollen Wetter lieber raus. Ich drehe eine Runde über die Felder und besuche endlich mal wieder unseren Patenbaum auf der Streuobstwiese. Ich entdecke, dass der Baum ein paar wenige Äpfel trägt, also sind beim Frost im April doch nicht alle Blüten erfroren. 


 
Zurück zuhause erwartet mich eine Ladung "Oberdorfer Honigschlecker". 23 Gläschen Honig vom Imker im Nachbarort müssen morgen noch aufgehübscht werden als Geschenke, die beim Schulfest überreicht werden.


  
Ungewöhnlich spät wird dann die Grüne Kiste vom Hofgut Rengolshausen bei Überlingen geliefert. Frisches Obst und Gemüse lacht mir entgegen, ich nasche gleich von den Kirschen.


   
Als ich den kleinen Bruder einsammeln gehe, ist es recht stürmig und die Sturmwarnung blinkt überm See. Deshalb wurde heute auch sein Opti-Segel-Kurs abgesagt. 



Aber die Abendsonne sogt dann doch noch für ein schönes warmes Licht im Maisfeld hinterm Haus.

    
Der kleine Bruder hat noch Mathehausaufgaben, ich lege Wäsche zusammen und dann widme ich mich mit mit dem Liebsten dem Kochen des Abendessens.
Nachher werde ich vielleicht noch ein wenig aus einem der Kinderbücher von Peter Härtling vorlesen. Die Bücher habe ich mir alle während meiner Erzieherinnenausbildung gekauft und gestern, als ich von Peter Härtlings Tod erfahren habe, wieder mal herausgeholt. Mit Das war der Hirbel* haben wir gestern im Wartezimmer beim Arzt angefangen, das möchte der kleine Bruder weiterhören.



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Dienstag, 11. Juli 2017

Weiterbildung 7. Modul

Nach einem buchstäblich ins Wasser gefallenen Abschlussabend der Naturkindergruppe am Samstag, fand sonntags nun bereits das letzte Modul meiner Weiterbildung zur Naturpädagogin statt. 

Wie trafen uns um 9:30h in der VHS zum Thema "Projektmethode".
Der Referent Ralf Langohr ist Diplomsozialarbeiter und Erlebnispädagogge und arbeitet als Abteilungsleiter der Kinder- und Jugendarbeit bei der Stadt Friedrichshafen.


Von ihm wurden wir sehr anschaulich in die Projektmethode eingeführt. Die Projektmethode oder Projektarbeit ist eine Methode des planvollen gemeinsamen Handelns in der Gruppe. Dabei geht man nach Stufen vor:      
1.Stufe: Projektinitiative
2.Stufe: Projektskizze
3.Stufe: Projektplanung
4.Stufe: Projektdurchführung
5.Stufe: Abschluss

Zunächst wurden dann von den Teilnehmern im Vorfeld vorgeschlagene kurzfristige Ziele gemeinsam im Plenum bearbeitet, etwa, wie plane ich einen Walderlebnistag oder einen Kindergeburtstag in der Natur.

Anschließend bildeten wir Kleingruppen, um uns den drei langfristigen Vorschlägen "Salamander-Schutzprojekt", "Vision Gemeindegarten" und "Netzwerk Jugendbegleiter" zu widmen und sie weiter zu bearbeiten. Zunächst erklärte der Initiator uns in der Gruppe die Problematik und Ausgangslage. Im zweiten Schritt fertigten wir eine Projektskizze an, in der wir festlegten, was in etwa getan werden soll. Nach etwa einer Stunde wurden dann die Ergebnisse präsentiert.




Am Ende gab es dann noch ein kurzes Feedback über den gesamten Kurs. Ab 16 Uhr trafen wir uns alle zu einem gemütlichen Ausklang im Garten des Café Zeitlos.

Bald hieß es Abschied nehmen von den anderen TeilnehmerInnen. Viel haben wir in der Gruppe in der letzten sieben Monaten zusammen erlebt, erfahren und gelernt. Die Leute im Kurs waren alle super nett und aufgeschlossen. Ich hoffe sehr, wir bleiben untereinander vernetzt.
 
Und ich habe mich heute bereits zu zwei weiteren separaten naturpädagogischen Modulen für den Herbst angemeldet, juchuh!






Fas Standardwerk von Karl Frey zur Einführung in die Projektmethode: Die Projektmethode: »Der Weg zum bildenden Tun«
 
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